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Beinvegni - Willkommen in Falera

Sternwissenschaft hat in Falera eine lange Tradition. Die klare, saubere Luft und der ideale Standpunkt bieten einen optimalen Platz um das unendliche Universum zu erforschen.

Mirasteilas ist die erste Sternwarte im Kanton Graubünden. Besuchern unserer Ski- und Wanderregion bietet das Observatorium eine interessante Abwechslung ihres Aufenthaltes. Zur Erforschung des Weltalls stehen verschiedene Instrumente bereit, unter anderem auch das grösste öffentlich zugängliche Teleskop der Schweiz. Vom Einsteiger bis zum Profi werden alle auf ihre Kosten kommen.

Wir laden Sie ein in eine bezaubernde Bergwelt, an einer prächtigen Lage im einzigartigen Gebiet Flims Laax Falera.

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Von Paul Furrer-Bischofberger, Chur

Die Untersuchung des Kleinkörpers aus dem Schanfigg wurde vor rund 25 Jahren durch den damaligen Professor Eugster vom Physikalischen Institut der Universität Bern geleitet und durch den Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung unterstützt. Der Langwieser Meteorit gehört der Klasse der gewöhnlichen Chondriten (H6) an. Er gehört also der Klasse mit den häufigsten Vorkommen an. Chondrite bilden einen Anteil von 86 % aller Meteoriten. Die Kategorien der H-Klassen enthalten 22-30 % Gesamteisen und 17 bis 23 % Nickeleisen. Mit Hilfe von Helium- und Argon-Isotopen, Zerfallsprodukte von Uran, Thorium und Kalium, wurde das Gesteinsbildungsalter mit etwa 3.8 Milliarden Jahren festgelegt. Die Kristallisation dürfte aber gemäss Aussagen von Professor Eugster bereits einige hundert Millionen Jahre früher eingesetzt haben, so dass das Alter des Langwieser Meteoriten etwa 4.5 Milliarden Jahre betragen dürfte. Messungen an dem jetzt nur noch 16.5 g schweren Boten aus dem Weltall ergaben, dass er vermutlich eine voratmosphärische Masse von mehr als 100 kg gehabt haben dürfte. Leider kann keine Aussage zum Fall auf unseren Planeten gemacht werden. Chur, 23. Januar 2012 –pf-